IP Akquisitionen

M&A Transaktionen waren in der Vergangenheit geprägt von steuerlichen Optimierungszielen im Zuge von erheblichen Fremdfinanzierungsquoten und der effizienten Nutzung von Verlustvorträgen. Mit dem Stillstand großvolumiger M&A und PE – Transaktionen ist in den letzten Jahren der Fokus auf den Erwerb von TNT- und IP-geprägten Gesellschaften gerückt. Hierbei steht der Kauf und die effiziente Nutzung von F&E Ergebnissen und IP-Rechten im Vordergrund.
 
Nicht unerheblich sind hierbei auch strategische Überlegungen in der Pre-Akquisitionsphase, insbesondere in welcher Weise IP-Rechte später bei der Erwerbsgesellschaft genutzt werden oder in der Zielgesellschaft verbleiben sollen.
 
Diese wirtschaftliche Zielsetzung stellt auch neue Anforderungen an die steuerplanerischen Aspekte bei den Erwerbsverhandlungen und bei der Post-Akquisitionsphase. Sinnvolle Strukturen sind hierbei unter anderem kombinierte Asset-Share-Deal-Modelle unter Umwandlung der Zielgesellschaft in eine reine e-commerce Vertriebsgesellschaft. Bei grenzüberschreitenden Akquisitionen sind zudem Strukturen üblich, bei denen der Erwerb der IP-Rechte isoliert von dem Erwerb der Zielgesellschaft durch IP-Holdings in steuerbegünstigten Jurisdiktionen (vornehmlich mit Patent- oder Innovation-Box-Regimen) erfolgt.

Mögliche IP und ihre Abschreibungsdauer

M&A und IP (AfA Volumen)

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